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KI im Design: Was sie kann, was nicht – und wie ich sie einsetze

vor 4 Stunden
2 Min. Lesezeit

Künstliche Intelligenz hat das Design in kurzer Zeit stark verändert. Bilder, für die es früher ein Fotoshooting brauchte, entstehen heute in wenigen Minuten. Das ist faszinierend – und wirft gleichzeitig Fragen auf: Ist das noch echt? Ist das erlaubt? Und wirkt das nicht alles irgendwie gleich?

Ich setze KI in meiner Arbeit regelmässig ein. Nicht als Ersatz für gutes Design, sondern als Werkzeug. Hier teile ich, wo sie für mich den Unterschied macht – und wo ich klare Grenzen ziehe.

Wo KI im Design wirklich hilft

Stimmungsbilder für Websites

Viele kleine Unternehmen haben kein Budget für ein professionelles Fotoshooting – und landen dann bei Stockfotos, die man schon hundertmal gesehen hat. KI-Bilder sind hier eine starke Alternative: Sie lassen sich genau auf deine Farbwelt und deine Stimmung abstimmen.

Für meine eigene Google-Ads-Seite habe ich zum Beispiel eine Serie von Bildern in meinen Markenfarben erstellt – ruhig, hell, in Salbeigrün und Creme. Sie passen exakt zum Rest der Website, und das hätte ich mit Stockfotos nie so hinbekommen.

Detailaufnahmen statt ganzer Personen

Für Kundenwebsites erstelle ich oft Detailbilder: eine gepflegte Hand, schön geschwungene Wimpern, ein liebevoll gedeckter Tisch. Meine Faustregel dabei: lieber einen Ausschnitt zeigen als ganze Gesichter. Das wirkt natürlicher und vermeidet den typischen «zu perfekten» KI-Look.

Schnelle Ideen und Varianten

In der Konzeptphase ist KI ein grossartiger Sparringpartner. Statt lange zu beschreiben, wie eine Bildwelt aussehen könnte, kann ich meinen Kundinnen und Kunden in kurzer Zeit mehrere Richtungen zeigen. Das macht Entscheidungen einfacher.

Wo ich bewusst auf KI verzichte

KI ist ein Werkzeug für Stimmung – nicht für Beweise.

Sobald ein Bild etwas beweisen soll, gehört ein echtes Foto hin. Das betrifft vor allem:

  • Vorher-Nachher-Bilder und Resultate von Behandlungen

  • Werbeanzeigen, etwa bei Google Ads – dort arbeite ich nur mit echten, freigegebenen Fotos und Videos der Kundin oder des Kunden

  • Team- und Porträtfotos, die zeigen sollen, wer wirklich hinter einem Unternehmen steht

Hier geht es um Vertrauen. Wer mit einem KI-Bild ein Ergebnis verspricht, das es so nicht gibt, verliert dieses Vertrauen schneller, als es aufgebaut ist.

Worauf du bei KI-Bildern achten solltest

  • Passt es zu deiner Marke? Ein KI-Bild ist nur so gut wie die Vorgaben. Farben, Licht und Stimmung sollten zu deinem Brand Design passen – sonst wirkt es wie ein Fremdkörper.

  • Sieht es natürlich aus? Achte auf Hände, Schrift im Bild und unlogische Details. Ein geschulter Blick erkennt Fehler, die man beim ersten Hinsehen übersieht.

  • Ist die Nutzung geklärt? Informiere dich über die Nutzungsbedingungen des jeweiligen Tools, bevor du Bilder kommerziell einsetzt.

  • Weniger ist mehr. Eine Website nur aus KI-Bildern wirkt schnell austauschbar. Die beste Mischung: echte Fotos von dir und deiner Arbeit, ergänzt durch KI-Stimmungsbilder.

KI ersetzt kein Design – sie beschleunigt es

Das Wichtigste bleibt dasselbe wie vorher: eine klare Idee, ein gutes Auge und ein Verständnis dafür, was deine Marke ausmacht. KI nimmt mir Arbeit ab, damit ich mehr Zeit für genau das habe.

Du möchtest wissen, wie KI-Bilder für deine Website oder deine Social-Media-Kanäle aussehen könnten? Meine KI-Design-Angebote findest du unter Angebot & Preise. Oder buch dir ein kostenloses Erstgespräch – wir schauen gemeinsam, was zu dir passt.

 
 
 

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